Was du schon immer übers Wandern wissen wolltest

Unterwegs sein – wandern gehen und die Welt erleben

Was du schon immer übers Wandern wissen wolltest

Wandern - Was ist das eigentlich?

Wandern – Was ist das eigentlich?

Gehen ohne Zweck

Gewandert ist der Mensch schon immer mal gezwungen, mal aus freien Zügen: Es wurden Kontinente überquert in der Hoffnung bessere Lebensbedingungen vorzufinden, man durchstreifte Wälder jagte Tiere, um Nahrung zu erhalten. Zu aller Überfluss wanderten ganze Legionen gezielt zu einem Ort, um anderen Legionen ihren Platz streitig zu machen. Händler wanderten, um Waren zu tauschen und feil zu bieten. Zu seiner Zeit hatte das Wandern seinen Zweck, es gab in der Masse nicht die Transportmittel, wie wir sie in der Gegenwart kennen und selbstverständlich nutzen, um von Punkt A nach Punkt B zu gelangen. Wie oben beschrieben, war es wohl der italienische Geschichtsschreiber Francesco Petrarca (1304 bis 1374), der das Gehen ohne Zweck populär machte. Im Frühjahr 1336 wanderte und erklomm er Per Pedes, wohl aus Ermanglung an Alternativen und befestigten Wege den 1.912 Meter hohen Mont Ventoux in der französischen Provence, es war die Neugier die Dinge von oben zu betrachten und daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. Heute machen wir es ähnlich oder doch nicht?

Steil bergauf

Wanderer und Kletter genießen das Aufsteigen und die sportliche Herausforderung dieser Etappen in den Bergen. Danach weiß man, was man geschafft hat und belohnt sich meist mit einem beeindruckenden Ausblick und lässt die Seele baumeln. Die Situation wird meist im Bild festgehalten und mit Freunden geteilt, dass Geschaffte macht glücklich und bereitet einem einen gewissen Stolz.

Orte der Sehnsucht

Sich finden oder neue Dinge zulassen zu können, die Sehnsucht einen Ort zu erleben der Ruhe und Gelassenheit bringt und dafür sorgt, dass es einem mit einfachen Mittel einfach besser geht. Kinder, erwachsene, jung und junggebliebene, Künstler, Bildungsbürger, Gebildete und viele andere interessante Menschen zieht es in die Natur, um neue Impulse zu erhalten, die den Alltag entspannter und angenehmer gestalten. Weg vom eigenen gewohnten Umfeld, welches ein Stück weit lähmt und kaum Abwechslung bietet, um neue frische Gedanken entstehen zu lassen oder erlernte gar walten zu lassen. Orte der Sehnsucht bringen Ruhe und Weitblick, raus aus dem Job und den täglich wiederholenden Routinen. Orte der Sehnsucht lassen es zu, sich freier zu fühlen.

Flucht ins Grüne oder besser gesagt, die Sucht nach Grünem

Vor einiger Zeit suchten die Menschen die Stadt auf, um später dann wieder das ländliche Umfeld für sich wieder zu entdecken, aktuell findet wohl gerade wieder ein Umschwung statt, der die Menschen wieder in die Städte zieht, damit sie in ihrer Freizeit wieder in der Natur wandern können, um zu erkennen, wie wertvoll das Leben außerhalb der Stadt ist.

Fotowanderungen

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Maximum an Wohlbefinden

Regen, Schnee oder Hagel, heiße Sonnenstrahlen – dem sportlichen Extremwanderer der Gegenwart, der auf Solopfaden und nur mit dem Nötigsten ausgestattet ist und weit der Zivilisation durch Gebirge und Wüsten seiner Berufung nachgeht, dem kann schlechtes Wetter so rein gar nichts anhaben. Naturerleben, ein Stück weit Flucht, Selbsterfahrung – die Motivation fürs Wandern ist mannigfaltig und irgendwie seit Jahrhunderten ähnlich, man hat ein Ziel. Erlebe mit dem Minimum an Aufwand, das Maximum an Leben und Gefühlen.

Das Ziel

Wohlfühlen, Freiheit, Individualität und Neugier, diese Dinge sind der Treibstoff für Menschen mit Wanderlust. Manchmal ist der Weg das Ziel und manchmal das Extreme auf den höchsten Berg zu kommen oder seinen eigenen persönlichen inneren Schweinehund zu überwinden oder einfach nur einige Kilometer in der freien Natur umherzugehen.

Wie bereits erkannt, Wandern ist leicht, einfach und ohne viel Aufwand zu betreiben. Sicher ist, du brauchst nur dich oder einige tolle Menschen um dich herum, um wandern zu gehen. Nicht mehr und auch nicht weniger.

Der Wanderkurier wünscht dir, egal wo du dich hinbewegst, habe Spaß dabei und lasse neue Dinge zu, die am Anfang vielleicht ungewohnt und fremd erscheinen. Die Erfahrung lässt dieses Gefühl zu einem guten Gefühl wachsen und wenn das Gefühl nicht gut ist, lass es einfach am Wegesrand liegen, dort stört es niemanden.

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