Wandern – Meraner Höhenweg Abschnitt 5

Wandern – Meraner Höhenweg vom Giggelberg bis Unterstell

Meraner Höhenweg Abschnitt 5

Abschnitt 5 auch "Die tausend Stufen Schlucht" genannt verläuft vom Giggelberg bis Unterstell. Gesamtlänge Meraner Höhenweg: ca. 100 Kilometer

Wanderung

Abschnitt 5 Giggelberg bis Unterstell: Ca. 9 Kilometer. Markierung: 24. Wanderung: Ca. 3 Stunden. Aufstieg: 450 Meter Abstieg: 700 Meter Gesamthöhe: 1.585 Meter

Anreise

Gebührenfreier Parkplatz an der Talstation der Texelbahn. Bis Partschins/Rabland fahren, dort befindet sich die Talstation der Texelbahn. Anreise mit dem ÖPNV gut möglich. Abreise in Naturns nach der Bergabfahrt von Unterstell ebenfalls mit dem ÖPNV gut möglich. Nahverkehr Meraner Land

Ausrüstung

Wanderschuhe bzw. Wanderstiefel für die Trittsicherheit. Trekking-Schuhe sind empfehlenswert. Atmungsaktive Kleidung samt Regenzeugs, je nach Jahreszeit warm oder leicht anziehen. Rucksack mit ausreichend Flüssigkeit und kleinen Snacks, es gibt Möglichkeiten zur Einkehr. Elementares Orientierungsvermögen.

Der Meraner Höhenweg in Südtirol ist zum Wandern hervorragend, speziell der Abschnitt 5 hat es in sich, die tausend Stufen Schlucht, die du meistern musst, ist praktisch der Höhepunkt dieser Wanderung.

In Rabland angekommen fährt man mit der Texelbahn zum Wandern hoch nach Giggelberg, wo die 5. Etappe des Meraner Höhenweges im Uhrzeigersinn startet. Insgesamt misst der Meraner Höhenweg satte 100 Kilometer, die in gut 5 Tagen zu Fuß zu schaffen sind. Diese Wanderung umrundet das Massiv der Texelgruppe. Mit entspannten Tagestouren von guten acht Stunden Wanderzeit, ist man gut aufgestellt. Man kann sich praktisch nicht verwandern, die Wegmarkierung 24 begegnet einem immer wieder und zeigt jeder Wanderin und jedem Wanderer den Weg.

Wer die Wanderung mit seinem Hund unternehmen möchte hat dabei keinerlei Hindernisse. Der treue Begleiter kann in der Schlucht der tausend Stufen in einem kleinen frischen Bergbach zum Abkühlen das Nass nutzen. Bitte beachten! Lege Deinem Hund einen Maulkorb an und löse ein Hundeticket für die Gondel.

Wanderkurier – Hikingblog

Oben angekommen wandert man nach Westen durch das Tal des Schindelbachs und erreicht danach den alten Hochforch-Hof, der sich unterhalb des Orenknott und der Orenalm befindet. Weiter geht der Meraner Höhenweg in Richtung Brunnental und Lahnbach-Tal, auch bekannt als das “Tal der Tausend Stufen”.

Puh, hier kamen unsere Lungenflügel beim Wandern ordentlich in Aktion. Wer den Weg noch nicht kennt, erfährt nach der recht geraden und entspannten Wanderung eine Ecke mit vielen Steigungen und kann nach einem erfolgreichen Treppenaufstieg eine rustikale Sitzbank zur Rast nutzen und das beeindruckende Bergpanorama genießen, wer an diesem Punkt denkt, die Stufen seien geschafft, irrt sich, jetzt geht der Spaß erst richtig los. Keine Angst, diese Wanderung erfordert schon einiges an Kondition ist jedoch auch für konditionell schwächere gut machbar.

Der Weg in die Schlucht führt über Treppen hinab und genauso führt er wieder hinauf auf die andere Talseite. Doch keine Sorge, es sind nicht wirklich 1000 Stufen, sondern nur klägliche 987 handwerklich in den Fels gebaute Stufen. Die Schlucht ist mit Wasserfällen, engen Wegen und spannenden exponierten Stellen zum  Wandern ein Paradies, dazu der teilweise abenteuerlich angelegte Höhenweg, in Summe ist diese Strecke ein „must have“ für jede Wanderin und jeden Wanderer, wir werden noch oft daran zurückdenken, vor allen ich und vor allen körperlichen Organen meine Lungenflügel nach dem ersten Abschnitt, vor der tausend Stufen Schlucht. Den Fehler mache ich nicht nochmal und gehe nicht wieder so steil und schnell da hoch.

Nach dem etwas Kondition gefragt war und der notwendige Aufstieg aus der Schlucht erfolgreich gemeistert wurde, erreichen wir die Wiesen bei den Bauernhöfen am wundervollen Naturnser Sonnenberg – einige Höfe bieten Möglichkeiten zur Einkehr.

Grubhof, Galmein, Innerforch – Achtung! Das letzte Stück zum Wandern folgt man der Markierung 24B zur Seilbahnstation Unterstell, die nach Naturns runterfährt. Diese hervorragende und teilweise fordernde Wanderung der 5. Etappe des Meraner Höhenweges hat uns, die wilde Natur der Texelgruppe näher gezeigt und uns zwischendurch ordentlich durchgeschüttelt. Wir sind in ein heftiges Gewitter mit starken Regen geraten, was in den Alpen bekanntlich nicht ganz ohne ist, dazu bringen wir noch einen gesonderten Artikel. Wie verhält man sich bei Gewitter und Regen in den Alpen?

Der Weg hat uns schon gepackt. Die Natur, der Weitblick, läutende Kuhglocken und viele spannende Gegebenheiten am Wegesrand. Wir sind gespannt, wann wir die große Runde und weitere Etappen gehen können, darüber berichten wir euch sicherlich. Bis dahin wünscht der Wanderkurier allen viel Spaß bei der 5. Etappe.

Öffentlicher Nahverkher im Meraner Land

Wanderung in Südtirol Trauttmannsdorffer Gärten

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2 Antworten

  1. November 28, 2017

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  2. Mai 2, 2018

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