Waldbaden – Heilen in der Natur – Waldtherapie

Der Wald als Heiler – in vielen Ländern wird das Prinzip des Waldbadens oder anders beschrieben die Waldtherapie bereits aktiv umgesetzt. Ein Aufenthalt zwischen Bäumen kann vieles bewirken. Einfach Waldbaden – Heilen in der Natur.

Waldbaden – Heilen in der Natur hat positive Auswirkungen auf unseren Körper und unsere Psyche.

Waldbaden - Heilen in der Natur

Wanderkurier – Hikingblog

Waldbesuche sind grundsätzlich gut für unsere Gesundheit und fördern diverse Prozesse im Körper und im Geist. Zuerst steht da die emotionale-psychische Komponente, diese wird sehr stark angesprochen, wenn wir in den Wald gehen. Waldaufenthalte und Waldbaden können zur Steigerung von positiven Emotionen und tollen Erlebnisse führen und negative Emotionen und Erlebnisse verringern. In der heutigen stressigen Zeit, wo uns die Uhr ständig drängt und die Achtsamkeit vernachlässigt wird ein guter Weg um zu entspannen.

Waldbaden – Heilen in der Natur

Vor allem in Asien gibt es schon länger medizinische Versuche, um diese positiven Wirkungen auf Körper und Geist zu messen, beispielsweise werden die Pulsrate, der Blutdruck und andere wichtige Blutwerte analysiert, die Indikatoren und Auslöser für Stress und Unwohl sein können. Vermehrt zeigt sich, dass gerade diese Werte nach einem Waldbesuch in der Regel abnehmen und positiv auf den Menschen wirken. Der Puls wird ruhiger, der Blutdruck sinkt. Waldbesuche sind eine sehr gute entspannte Art, um mit geistiger Anspannung und Alltagsstress umzugehen. Wenn man es kurz betrachtet, ist es sogar sehr einfach in den Wald zu gehen, meistens müssen wir nur kurze Strecken zurücklegen, um einen Waldspaziergang zu erleben.

Wirklich interessant ist, dass ein Waldspaziergang schon nach wenigen Minuten zu wirken beginnt, dass ist kein Hokus Pokus. Auch wenn man nur eine viertel Stunde oder eine halbe Stunde Zeit hat – ein kurzer entspannter Spaziergang lässt Körper und Geist entspannen, der Gewinner bist du. Grundsätzlich haben wir natürlich alle unterschiedliche Wahrnehmungen, mal sind es zu viele Menschen, machmal ist es das Wetter was uns daran hindert etwas in der Natur zu unternehmen. Suche dir deinen Mittelweg, welcher dir am angenehmsten erscheint – nicht ganz einsam, aber auch nicht von vielen Leuten umgeben, die dein erstes Waldbaden unangenehem machen könnten. Auch die Tageszeit spielt eine Rolle, es gibt dazu ein paar Untersuchungen, die allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen sind, grundsätzlich gilt es bei Tageslicht im Wald spazieren zu gehen, Tageslicht ist hilfreich auf vielen Ebenen.

Waldlandschaften vs. Naturlandschaften, kann eine Region erholsamer sein als die Andere?

Die Mischung macht es, der Erholungswert ist besonders groß, wenn der Wald im Zusammenhang mit offenen freien Flächen, wie Wiesen oder Seen auftritt und zu einem gesamten Wandergebiet verschmilzt. Die Kombination wirkt sich enorm erholsam auf uns aus, was nicht bedeuten soll, diese Kombination zu suchen und wenn diese nicht da ist nicht in den Wald zu gehen. Diese Wald- und Wiesenflächen sind typisch für die österreichischen Berg- und Almlandschaften auch in Deutschland finden wir ab den Mittelgebirgen viele solcher Regionen.

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Wie wichtig sind Bäume? 

Ätherische Öle oder andere Stoffe, die manche Bäume in die Luft abgeben können sich posisitv auf uns auswirken, ab und zu mal stehen bleiben und einen tiefen Atemzug genießen, dass wirkt schon Wunder auf unser Wohlbefinden. Die anderen Sinne sollten dabei nicht außer Acht gelassen werden, also Augen und Ohren öffnen.

Interessant ist auch wie der Wald strukturiert ist. Wie dicht oder wie hell ist er? Wir als Besucher bevorzugen in der Regel eher lichtdurchflutete Wälder, die nicht zu dunkel sind – die Orientierung und die Übersichtlichkeit ist enorm wichtig um die Ruhe innezuhalten, sichtbare klare Wege sind gut zum Waldbaden der Wohlfühlfaktor steigert das Wohlbefinden und wir können uns besser auf die Situation einlassen und darüber besser entspannen. Es sind meistens von der Forstwirtschaft nachhaltig bewirtschaftete Wälder, die diese Situationen bringen. Urwälder sind für viele Menschen mit Unsicherheiten und Ängsten versehen, hier sollte man sich im Vorfeld prüfen und erkennen, was besser für einen persönlich in Frage kommt.

Wer profitiert vom Waldbaden?

Unterschiedliche Gruppen, hier kommen alte oder kranke Menschen meist in den Vordergrund, man sollte auf sich achten und in sich hineinhören, vielleicht gehört man ja zu der zweiten Gruppe und erkennt das nur noch nicht. Der Waldspaziergang oder das Waldbaden kann sich mit enorm positiven Effekten hervortun und Mesnchen richtig abholen und schon nach wenigen Tagen sehr positiv auswirken. Die Grundregel ansich ist einfach und heißt Entspannung, wenn Körper und Geist zur Ruhe kommen und der Kopf zu Ruhe kommt, folgt der Körper praktisch auf Schritt. Es gilt zur Ruhe zu kommen, mittlerweile probieren Kliniken diesen Weg, um Schmerzpatieten mit dem Waldbaden einen neuen Impuls zu geben. Es ist nicht ratsam sich unter Druck zu setzen und am Anfang gleich 100% Erfolg zu erwarten, dass setzt jeden Mensch unnötig unter Erfolgsdruck und erschwert den folgenden Weg. Wie sagen unsere Kinder es immer wieder? „Chill‘ doch mal!“

Ist das nur ein Thema für Erwachsene?

Es gibt interessante Projekte mit Kindern und Jugendlichen, die von Pädagogen und Ärzten entwickelt wurden. Es wurde z.B. ein Waldtag für Schülerinnnen und Schüler organisiert, der über ein Schuljahr einmal in der Woche stattfand. Selbstverständlich waren unter den Schülern auch einige Kinder mit schwierigen Familienhintergründen, die aussreichend Stressmomente erleben. Gezeigt hat sich, der Waldaufenthalt hat viele ausgeglichene Momente und viel Beruhigung in die Klassengemeinschaft gebracht. Aufgaben wurden ruhiger und mit Weitsicht erledigt und das Verständnis für Verantwortung und Eigenverantwortung wuchsen. Ergebnis war, der Wald kann also auch sehr gut als positives Mittel in der Pädagogik mit Kindern wirken und gute Impulse geben.

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Wanderkurier Magazin

Waldtherapie nur ein Hype oder doch vieles mehr?

In Asien ist dieser Weg sehr stark, weltweit gesehen sind die Asiaten uns Europäern um vieles voraus. Sehr früh wurde dort der therapeutische Effekt eines Waldbesuches als wichtiges Thema erkannt, gesellschaftlich etabliert und in Kooperationen mit diversen medizinischen Fachleuten erforscht. In Japan entstand das Prinzip des Waldbadens. In Europa benötigen wir noch etwas Zeit, da dieser Gedanke für viele Menschen recht ungewöhnlich ist und leider oft mit falschen Gedanken und zu viel Abstand abgetan wird. Generell wächst ein großes Interesse an dem Thema Wald, Gesundheit und Wandern – insbesondere in skandinavischen Ländern. In Deutschland besteht oft ein Hindernis, dass alles zertifiziert werden muss, um eine gewisse Wertigkeit entstehen zu lassen, davon sollte man sich frei machen und auf sein eigenes Gefühl hören und achten.

In diesem Sinne einfach und leicht rausgehen, die Natur erleben und auf sich wirken lassen, manchmal bedarf eines einfachen ersten Schrittes, um Neues zu erfahren. Waldbaden – Heilen in der Natur.

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2 Antworten

  1. April 6, 2018

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  2. Mai 2, 2018

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